Tracken
Timer und Tagesansicht
Zeit erfassen, wie sie entsteht – oder nachtragen, wie sie war.
Der Timer
Den Timer startest du an drei Stellen: auf der Seite Timer mit der großen Uhr, oben in der Tagesansicht und über die Menüleiste. ⌘↩ startet und stoppt, ⇧⌘T funktioniert von überall in der App.
Zum Start wählst du ein Projekt – in der Reihenfolge Kunde → Marke → Projekt – und optional eine Notiz. Ohne Projekt läuft der Timer trotzdem; auf Wunsch erinnert dich Viertelnach, ihn zuzuordnen.
Abtauchen
Statt eines offenen Timers kannst du für eine feste Zeit abtauchen: 1, 5, 10, 15, 30 oder 45 Minuten, 1, 1½ oder 2 Stunden. Die Uhr läuft rückwärts, ein dünner Balken zeigt den Fortschritt, am Ende tauchst du mit einer Mitteilung wieder auf. Jede solche Einheit ist ein Tauchgang.
Abtauchen kannst du am Timer, in der Menüleiste oder auf der eigenen Seite Tracken › Abtauchen. Dort siehst du außerdem:
- den laufenden Tauchgang mit Restzeit und dem Knopf Auftauchen, falls du früher aufhörst,
- Tauchgänge, Zeit unter Wasser, den längsten Tauchgang und wie viele du bis zum Ende durchgezogen hast – für diese Woche, diesen Monat oder insgesamt,
- das Logbuch mit den letzten Tauchgängen,
- mit App-Protokoll die Störenfriede: welche Apps dich während der Tauchgänge abgelenkt haben.
Was nach dem Auftauchen passiert, legst du unter Einstellungen › Tracking › Nach dem Tauchgang weiterlaufen fest: Eingeschaltet endet der Eintrag des Tauchgangs und ein normaler Eintrag mit demselben Projekt läuft nahtlos weiter, bis du stoppst. Ausgeschaltet stoppt der Timer, wenn du auftauchst.
Auto-Track
Mit dem Knopf Auto-Track im Timer der Tagesansicht startet Viertelnach den Timer, sobald du am Rechner arbeitest – mit dem zuletzt genutzten Projekt – und stoppt ihn bei Leerlauf.
- Stopp nach: 2, 5, 10, 15 oder 30 Minuten ohne Eingabe.
- Blöcke: Einträge werden auf ganze Blöcke gerundet, die Grenze ist jeweils die Mitte. Bei 5 Minuten wird unter 2:30 nichts gespeichert, 2:30 bis 7:29 wird zu 5 Minuten, ab 7:30 zu 10.
- Stoppst du zwischendurch selbst, beginnt beim Weiterarbeiten einfach ein neuer Block.
Leerlauf erkennen
Läuft der Timer und kam längere Zeit keine Eingabe – oder der Mac schlief –, fragt Viertelnach beim Zurückkommen, was mit der Zeit passieren soll:
- Zeit behalten
- abziehen und weiter
- abziehen und stoppen
Ab wann das gilt, stellst du unter Einstellungen › Tracking › Leerlauf erkennen ein (5 bis 60 Minuten oder aus). Als Sonderzeit markierte Einträge werden nicht geprüft – der Rechner rendert ja gerade.
Die Tagesansicht
Die Tagesansicht zeigt einen Tag als Zeitleiste von morgens bis zum Tageswechsel. Jeder Eintrag ist so hoch, wie er gedauert hat; eine gelbe Linie markiert die aktuelle Uhrzeit.
- Blättern: mit den Pfeilen neben dem Datum, Heute springt zurück.
- Zoomen: ⌘+, ⌘−, ⌘0 oder mit dem Trackpad.
- Nachtragen: Zieh auf einer freien Fläche von Beginn bis Ende. Ein Popover fragt nach Kunde, Marke und Projekt.
- Bearbeiten: Klick auf einen Eintrag öffnet die Details.
- Geplant: Mit Planer stehen zwischen Timer und Zeitleiste die Aufgaben des Tages, jeweils mit ▶ zum Starten und erfasster gegen geplante Zeit. Aufgaben mit Uhrzeit liegen als gestrichelter Block über der Zeitleiste – sie sind kein Eintrag und werden nicht abgerechnet.
Über PDF oben rechts speicherst du einen Tagesbericht.
Einträge bearbeiten
Im Eintrag änderst du Beginn und Ende, Projekt, Notiz und ob er abrechenbar ist. Nicht abrechenbare Einträge zählen in der Übersicht, kommen aber nicht auf Rechnungen.
- Überschneidungen mit anderen Einträgen werden mit einem Warnsymbol markiert, im Editor steht, womit.
- Zeitzonen: Jeder Eintrag merkt sich, in welcher Zeitzone er entstand. Auf Reisen erfasste Einträge sind markiert und lassen sich auf die aktuelle Zeitzone umstellen.
Sonderzeit
Unter Einstellungen › Sonderzeit schaltest du eine zweite Zeitart neben der normalen Arbeit ein und gibst ihr einen Namen, zum Beispiel „Renderzeit“. Einträge lassen sich dann markieren – im Timer über den Umschalter, im Eintrag über den Haken. Sonderzeit wird in Übersicht und Export getrennt ausgewiesen und steht auf Rechnungen als eigene Position.
Für die Sonderzeit gibt es einen eigenen Stundensatz. Er wird wie der normale Satz vererbt (Projekt vor Marke vor Kunde); ohne eigenen Satz gilt der aus den Einstellungen, sonst der normale.
Tageswechsel
Wer abends lange arbeitet, will die Arbeit von 23 bis 1 Uhr nicht auf zwei Tage verteilt sehen. Deshalb endet ein Arbeitstag in Viertelnach erst um 3 Uhr nachts – einstellbar unter Einstellungen › Tracking › Tag endet um (0 bis 6 Uhr). Das gilt überall: Tagesansicht, Übersicht, Wochen, Monate und Rechnungen.
Zum Tageswechsel springt die Tagesansicht von selbst auf den neuen Tag – wenn du den alten gerade angesehen hast. Ein anderer gewählter Tag bleibt stehen.
Tagesziel
Unter Einstellungen › Tracking legst du fest, wie viele Stunden du pro Tag arbeiten willst (1 bis 16). Die rechte Spalte zeigt den Fortschritt; ist das Ziel erreicht, färbt sich der Balken gelb – und auf Wunsch kommt eine Mitteilung.